Auf einen Blick

Das Sägeaggregat CSMK ist eine Maschine in Doppelwellenausführung. Sie eignet sich zum Einschnitt von Rundholz, Model und Kantholz. Zur gleichmäßigen Verteilung der Schnittkräfte auf die oberen und unteren Sägeblätter sind die Sägewellen gemeinsam in der Höhe verstellbar. Je nach Einsatzfall ist die Maschine mit zwei bis sechs Achsen ausgerüstet. Somit kann sie als reine Seitenwarensäge ebenso eingesetzt werden, wie als flexible Auftrennsäge im Nachschnitt. Für eine hohe Maßgenauigkeit sind servogesteuerte Führungsplatten optional verfügbar.

Sägewellen

Die Sägewellen der CSMK können je Seite mit ein bis drei Achsen ausgeführt werden. Die Wellen 1 und 2 sind die Hauptwellen und werden mit den Maschinenoberteilen verstellt. Ist die Maschine mit vier Achsen ausgeführt, bewegen sich auf diesen Hauptwellen 1 und 2 Sägebuchsen (3 und 4), die mit eigenen Servozylindern positioniert werden. Auf dieser Sägebüchse können mehrere Sägeblätter als Festeinhang montiert werden. Die maximale Aufspannlänge beträgt je nach Schnitthöhe zwischen 110 und 150 mm. Bei einer Maschinenausführung mit sechs Achsen sind die Hauptwellen 1 und 2 als Hohlwellen ausgeführt und nehmen die Wellen 5 und 6 auf. Die Verstellung erfolgt mit jeweils einer Servoachse. Auf diesen Wellen kann je ein Sägeblatt montiert werden. Die Anzahl an Achsen rechts und links in der Maschine kann unabhängig voneinander zwischen einer und drei liegen. Bei der Maximalausstattung mit sechs unabhängig voneinander positionierbaren Achsen können die Hölzer in sieben Stiele unterschiedlicher Dimension aufgetrennt werden. Der Einsatz schneller Servohydraulik ermöglicht Stamm-zu-Stamm-Verstellung bei kurzen Holzlücken und eignet sich somit auch für unsortierten Einschnitt.

Führungsplatten

Für hohe Maßhaltigkeit der Schnittholzprodukte kann das Sägeaggregat CSMK mit Führungsplatten ausgestattet werden. Die Führungsplatten werden mit einer separaten servohydraulischen Achse entsprechend dem jeweiligen Schnittbild auf Position gefahren und sorgen für eine exakte Führung des Holzes.

Begrenzungsfräser

Wird die CSMK im Vorschnitt eingesetzt, kommt eine Begrenzungsfräsereinheit zum Einsatz. Der Begrenzungsfräser dient nicht zum Profilieren der Seitenware, sondern zum Schutz der Sägewellen. Die Positionierung erfolgt simultan mit der Verstellung der Sägewellen.

Werkzeugwechsel

Die beiden Maschinenoberteile sind auf Linearführungen gelagert. Auf der Werkzeugwechselseite ist die Führungslänge vergrößert. Somit kann die Maschine zum Werkzeugwechsel weit auseinandergefahren werden und es steht ein großzügig bemessener Raum für den Zutritt ins Maschineninnere zur Verfügung. Optional kann bei Aggregaten mit einer Achse pro Seite ein Werkzeugwechselsystem unterstützen, den Werkzeugwechsel schnell, sicher und bequem durchzuführen.