Seit 1840 Partner der Holzwirtschaft

Nach Gründung der Firma LINCK im Jahre 1840 durch den Mechaniker Anton LINCK aus Oberkirch werden zunächst vornehmlich Mühleneinrichtungen, Turbinen und Brauereieinrichtungen sowie Sägewerksmaschinen in handwerklicher Weise hergestellt. Bereits wenige Jahre nach der Firmengründung erfolgt aufgrund des wirtschaftlichen Erfolgs der Übergang vom Manufakturbetrieb zum industriellen Fabrikunternehmen. In dieser Zeit wird das Unternehmen um eine Eisengießerei erweitert.

1866 übergibt der Firmengründer Anton Linck das Unternehmen an seine fünf Söhne Hermann, Anton, Karl, Adolf und August LINCK. Diese gründen eine Gesellschaft mit der neuen Firmenbezeichnung „Gebrüder LINCK, Maschinenfabrik, Oberkirch“.

Im Jahre 1870 werden größere Investitionen zum vollen Ausbau der Gießerei und der Modellschreinerei getätigt. Außerdem wird das Produktsortiment um die Bereiche „Spezialitäten für Sägewerke“ sowie „Brückenbauten und landwirtschaftliche Maschinen“ erweitert.

Am 31.12.1883 wird das Unternehmen erstmals im Handelsregister genannt. Als Gesellschafter werden die Herren Hermann, Anton, Adolf und August LINCK ausgewiesen.

Zum 1. Januar 1894 treten die Herren Hermann, Anton und August LINCK aus der Gesellschaft aus. Herr Adolf LINCK wird ermächtigt, die bisherige Gesellschaft allein zu vertreten. Die neue Firmenbezeichnung lautet ab diesem Zeitpunkt „Gebrüder LINCK, Inhaber Adolf LINCK, Oberkirch“.

1906 wird das Unternehmen von Herrn Adolf LINCK an seine Söhne Max und Richard LINCK übergeben und als GmbH weitergeführt.

Zum bestehenden Produktsortiment, das überwiegend Maschinen für die Holzbearbeitung und die Sägeindustrie umfasst, wird 1931 das komplette Programm der FRAMAG, Frankfurter Maschinen GmbH übernommen. Hieraus entwickelt sich vor allem das Parkettmaschinengeschäft und besonders erfolgreich die FRAMAG-Parkettmaschinen, die zu einem Qualitätsbegriff im In- und Ausland werden.

1937 wird eine offene Handelsgesellschaft (OHG) gegründet, die 1941 in eine Kommanditgesellschaft (KG) überführt wird.

Nach teilweiser Betriebszerstörung und Demontage wertvoller Fertigungsmaschinen durch die Alliierten im Jahre 1945 beginnt unter der Geschäftsführung von Herrn Direktor Josef Traben ein Neuaufbau, der in den folgenden Nachkriegsjahren zu einer stürmischen Aufwärtsentwicklung des Unternehmens führt. Speziell revolutionierende Neuentwicklungen wie das erste LINCK-Patent zur Entwicklung der Profiliertechnik (Patent 1 211 785 – Deutsches Patentamt, 15. Dezember 1956) oder der Bau der weltweit ersten Profilierlinie im Jahre 1979 (Patent 2 928 949 C2 – Deutsches Patentamt, 18. Juli 1979), verschaffen dem Unternehmen eine führende Stellung auf den In- und Auslandsmärkten.

Das stetige Streben nach Innovation, höchster Qualität und Wirtschaftlichkeit bewirkte einen Wandel in der Arbeitsweise der Sägeindustrie, welcher dazu beiträgt, die früher sehr schwere Arbeit in den Sägewerken zu humanisieren. Diese Innovationskraft und kontinuierliche Fortentwicklung bewährter Produkte bringt der Sägeindustrie bis heute einen stetigen Fortschritt. Wir von LINCK sind stolz darauf, unseren Partnern mit dieser 175-jährigen Erfahrung Sägewerksanlagen bieten zu können, die weltweit als die effizientesten ihrer Art gelten.